All­ge­meine Geschäftsbedingungen

 

Gestal­tung einer Web­site im Auftrag 

§ 1 Gegen­stand des Vertrages

(1) Gegen­stände die­ses Ver­tra­ges sind das Design, die Ent­wick­lung sowie die Opti­mie­rung einer neuen Web­site für das Unter­neh­men des Kun­den. Wei­ter­hin erfolgt eine Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung sowie die Tex­ter­stel­lung für die Web­site.
(2) Die Ein­stel­lung der Web­site in das World Wide Web (WWW) und deren Spei­che­rung auf einem Ser­ver (Host Pro­vi­ding) des Dienst­leis­ters sind Gegen­stand des Ver­tra­ges. Die Buchung einer Domain sowie Ein­rich­tung gewünsch­ter E-Mail Adres­sen ist mit inklusive.

 

§ 2 Pflich­ten des Dienstleisters

(1) Der Dienst­leis­ter ver­pflich­tet sich dazu, das Pro­dukt ent­spre­chend den im Ange­bot beschrie­be­nen Anfor­de­run­gen zu ent­wi­ckeln und ein­zu­rich­ten.
(2) Der Dienst­leis­ter erbringt seine ver­trag­lich geschul­de­ten Leis­tun­gen in den nach­fol­gen­den Pha­sen nach Maß­gabe der fol­gen­den Absätze (3) bis (12).
(3) Erstel­lung der Web­site­texte.
Wenn im Ange­bot nicht anders fest­ge­hal­ten, ver­fasst der Dienst­leis­ter die neuen Web­site­texte des Kun­den.
(4) Ent­wick­lung der gra­fi­schen Vor­lage.
Der Dienst­leis­ter rea­li­siert eine gra­fi­sche Vor­lage für die Start­seite inklu­sive der Navi­ga­ti­ons­leiste („Menü­leiste“) sowie Hea­der- (obe­rer Teil der ein­zel­nen Web­sei­ten, auch Kopf­be­reich genannt) und Foo­t­er­be­reich (unte­rer Bereich der Web­sei­ten, auch Fuß­be­reich genannt). Der Kunde erhält die gra­fi­sche Vor­lage vom Dienst­leis­ter als Ent­wick­lungs­web­site. Dem Kun­den steht hier­bei gemäß § 4 Abs. 5 eine Kor­rek­tur­sit­zung zur Ver­fü­gung.
(5) Erstel­lung der BETA-Ver­sion der Web­site.
Auf Grund­lage der ent­wi­ckel­ten gra­fi­schen Vor­lage erstellt der Dienst­leis­ter zunächst die BETA-Ver­sion der Web­site unter Berück­sich­ti­gung der im Ange­bot spe­zi­fi­zier­ten Anfor­de­run­gen. Dem Kun­den steht hier­bei gemäß § 4 Abs. 5 eine Kor­rek­tur­sit­zung zur Ver­fü­gung.
(6) Fina­li­sie­ren der Web­site.
Der Dienst­leis­ter wird ent­spre­chend der in Absatz 5 defi­nier­ten Kor­rek­tur­sit­zung das Pro­dukt fina­li­sie­ren. Dies umfasst ins­be­son­dere die Umset­zung sämt­li­cher im Ange­bot spe­zi­fi­zier­ten Anfor­de­run­gen.
(7) Tes­ten und Instal­la­tion der Web­site auf dem Ziel­ser­ver.
Nach Abnahme der fina­len Ver­sion des Pro­dukts durch den Kun­den wird der Dienst­leis­ter die Web­site auf den Ziel­ser­ver über­tra­gen, die URL-Struk­tur ent­spre­chend kon­fi­gu­rie­ren und eine ein­ma­lige Daten- und Daten­bank­si­che­run­gen durch­füh­ren.
(8) Der Dienst­leis­ter ver­pflich­tet sich dazu, das Pro­dukt zu opti­mie­ren auf die neu­este Ver­sion von Google Chrome, Apple Safari und Fire­fox zum Zeit­punkt der Unter­zeich­nung die­ses Ver­trags. Opti­mie­ren bedeu­tet in die­sem Kon­text, dass der HTML-Code des Pro­dukts von dem Web­brow­ser kor­rekt inter­pre­tiert und dar­ge­stellt wird.
(9) Der Dienst­leis­ter ver­pflich­tet sich dazu, die Anpas­sung der Web­site an mobile Geräte (Respon­sive Web Design) an fol­gende Dimen­sio­nen vor­zu­neh­men: 320 px - Smart­phone ver­ti­kal, 480 px - Smart­phone-hori­zon­tal 768 px - Tablet ver­ti­kal, 980 px -Tablet-hori­zon­tal / Lap­top 1280 px – Com­pu­ter­mo­ni­tor, 1920 px – Full HD Moni­tor
(10) Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung.
Die Web­site wird nach den spe­zi­fi­zier­ten Anfor­de­run­gen im Ange­bot für Such­ma­schi­nen (Google) opti­miert.
(11) Der Dienst­leis­ter ver­pflich­tet sich, die sich aus die­sem Ver­trag erge­ben­den Arbei­ten mit der gebo­te­nen Sorg­falt aus­zu­füh­ren und den Kun­den zur Aus­füh­rung der best­mög­li­chen Arbei­ten zu beraten.

 

§ 3 Mit­wir­kungs­pflich­ten des Kunden

(1) Der Kunde stellt dem Dienst­leis­ter die gro­ben, stich­punkt­hal­ti­gen Inhalte als Basis für die Tex­ter­stel­lung zur Ver­fü­gung. Der Dienst­leis­ter wird auf Basis die­ser Inhalte die Texte für die Web­site erstel­len. Pas­sende Bil­der müs­sen vom Kun­den gelie­fert wer­den oder wer­den von Lizenz­fo­tos genutzt. Es ent­ste­hen dadurch keine Mehr­kos­ten, die Bil­der sind Teil des Ange­bo­tes.
(2) Zu den vom Kun­den wei­ter­hin bereit­zu­stel­len­den Inhal­ten gehö­ren ins­be­son­dere ein­zu­bin­dende Texte, Bil­der, Gra­fi­ken und Tabel­len. Zusätz­li­che gra­fi­sche Arbei­ten wer­den nach Abspra­che gemäß § 6 geson­dert berech­net. Aus­nah­men stel­len hier­bei die vom Dienst­leis­ter zu erstel­len­den Web­site­texte dar.
(3) Der Kunde wird dem Dienst­leis­ter Text­da­teien in fol­gen­der Form zur Ver­fü­gung
stel­len: In digi­ta­ler Form im Datei­for­mat: *.pdf, *.doc, *.docx, *.txt, *.odt
(4) Der Kunde wird dem Dienst­leis­ter Bild­da­teien (Fotos, Gra­fi­ken, Logos etc.)
fol­gen­der­ma­ßen zur Ver­fü­gung stel­len: In digi­ta­ler Form im Datei­for­mat: *.jpg, *.png, *.psd, *.tif, *.bmp, *.gif und *.pcx
(5) Der Kunde wird dem Dienst­leis­ter die gemäß den vor­ste­hen­den Absät­zen zu lie­fern­den Inhalte und Anga­ben spä­tes­tens 15 Arbeits­tage nach Ver­trags­ab­schluss zur Ver­fü­gung stel­len.
(6) Der Kunde ist damit ein­ver­stan­den, dass der Dienst­leis­ter Dritte für die Aus­füh­rung ein­zel­ner Ele­mente des Ver­trags­ge­gen­stan­des ein­setzt, soweit dies zur ord­nungs­ge­mä­ßen Erfül­lung erfor­der­lich ist.
(7) Der Kunde trägt die Ver­pflich­tung zur akti­ven Teil­nahme an der Umset­zung des Ver­trags­ge­gen­stan­des. Anfra­gen des Dienst­leis­ters, die zur Erfül­lung des Ver­trags­ge­gen­stan­des not­wen­dig sind, sind inner­halb von drei Werk­ta­gen zu beant­wor­ten.
(8) Wenn der Dienst­leis­ter zum Zwe­cke der Erfül­lung des Ver­trags­gen­stan­des die
Hilfe des Kun­den benö­tigt, diese jedoch inner­halb von sie­ben Werk­ta­gen nicht erfolgt, wird der Dienst­leis­ter dem Kun­den ein schrift­li­ches Pro­to­koll der dar­aus resul­tie­ren­den Ände­run­gen oder Arbei­ten zusen­den und gege­be­nen­falls not­wen­dige Mehr­auf­wen­dun­gen gemäß § 6 Abs. 3 geson­dert berechnen.

 

§ 4 Abnahme

(1) Nach Fer­tig­stel­lung des Pro­dukts ist der Dienst­leis­ter ver­pflich­tet, dem Kun­den sämt­li­che Daten auf einem ver­ein­bar­ten benann­ten Ser­ver zugäng­lich zu machen. Bei bereits bestehen­dem Webs­pace ist der Kunde ver­pflich­tet, dem Dienst­leis­ter die URL, den Login sowie das Zugangs-Pass­wort mit­zu­tei­len.
(2) Der Kunde ist zur Abnahme des Pro­dukts ver­pflich­tet, sofern diese den ver­trag­li­chen Anfor­de­run­gen gemäß § 2 Abs. 1 - 12 ent­spricht. Die Abnahme ist in Text­form (§ 126 b BGB) zu erklä­ren.
(3) Der Dienst­leis­ter ist berech­tigt, dem Kun­den ein­zelne Bestand­teile der gemäß § 1 Abs. 1 spe­zi­fi­zier­ten Dienst­leis­tun­gen zur Teil­ab­nahme vor­zu­le­gen. Der Kunde ist zur Teil­ab­nahme ver­pflich­tet, sofern die betref­fen­den Bestand­teile den ver­trag­li­chen Anfor­de­run­gen ent­spre­chen.
(4) Der Kunde ist dazu ver­pflich­tet, inner­halb einer Frist von sie­ben Werk­ta­gen auf die Abgabe des Dienst­leis­ters zu reagie­ren. Dies erfolgt durch die schrift­li­che Erklä­rung spe­zi­fi­scher Kor­rek­tu­ren oder Ver­bes­se­run­gen. Man­geln­des Han­deln sei­tens des Kun­den bedeu­tet die Annahme des Ver­trags­ge­gen­stan­des ohne Vor­be­halte und Anmer­kun­gen und berech­tigt den Dienst­leis­ter, ein ein­sei­ti­ges Abnah­me­pro­to­koll zu erstel­len und eine Rech­nung mit aus­ge­wie­se­ner Mehr­wert­steuer aus­zu­stel­len.
(5) Eine Ände­rung wird als eine sol­che Hand­lung des Dienst­leis­ters ver­stan­den, die das Pro­dukt mit den im Ver­trag spe­zi­fi­zier­ten Anfor­de­run­gen in Ein­klang bringt. Jede bean­tragte Ände­rung sei­tens des Kun­den wird von einer schrift­li­chen Begrün­dung per E-Mail beglei­tet. Ände­run­gen erfol­gen unter der Maß­gabe, dass der Kunde Anspruch auf jeweils eine Kor­rek­tur­sit­zung bezüg­lich der Ent­wick­lung der gra­fi­schen Vor­lage sowie der Rea­li­sie­rung der Web­site hat. Eine Kor­rek­tur­sit­zung ist eine Samm­lung aller Ände­run­gen an der jewei­li­gen aktu­el­len Ver­sion des Pro­dukts, die in einer schrift­li­chen Nach­richt über­mit­telt wird. Ände­run­gen sind Anpas­sun­gen in Bezug auf die Arbeit des Dienst­leis­ters, die nicht über den Ver­trags­ge­gen­stand hin­aus­ge­hen.
(6) Andere als die in Absatz 5 genann­ten Ände­run­gen sind Ver­bes­se­run­gen. Ver­bes­se­run­gen wer­den in Über­ein­stim­mung mit den Anwei­sun­gen des Kun­den aus­ge­führt, die nach vor­he­ri­ger Zustim­mung des Kun­den schrift­lich zum ver­ein­bar­ten Bud­get abge­rech­net wer­den. In die­sem Fall wird die Ver­gü­tung gemäß § 6 ent­spre­chend erhöht.
(7) Der Emp­fang des Pro­dukts und aller Arbei­ten, zu denen der Dienst­leis­ter ver­pflich­tet ist, erfolgt auf der Grund­lage der schrift­li­chen Erklä­rung des Kun­den, sofern nicht der in Absatz 4 Satz 2 genannte Umstand ein­tritt.
(8) Man­gelnde Maß­nah­men sei­tens des Kun­den nach Absatz 4 Satz 2 berech­ti­gen den Dienst­leis­ter, nach Ablauf von sie­ben Werk­ta­gen nach schrift­li­cher Benach­rich­ti­gung des Kun­den eine Rech­nung mit aus­ge­wie­se­ner Mehr­wert­steuer für die erbrachte Dienst­leis­tung zu stel­len.
(9) Nach Erhalt des Ver­trags­ge­gen­stands und Abschluss des Pro­jekts wer­den alle zukünf­ti­gen Ände­run­gen und Aktua­li­sie­run­gen vom Dienst­leis­ter gegen eine Zah­lung auf Grund­lage einer sepa­ra­ten schrift­li­chen Ver­ein­ba­rung, in der Umfang und Form der Ände­run­gen ange­ge­ben sind, vorgenommen.

 

§ 5 Nutzungsrechte

(1) Der Dienst­leis­ter räumt dem Kun­den das aus­schließ­li­che, räum­lich und zeit­lich unbe­schränkte Recht ein, das Pro­dukt zu nut­zen. Die Ein­räu­mung der Nut­zungs­rechte wird erst wirk­sam (§ 158 Abs. 1 BGB), wenn der Kunde die gemäß § 6 die­ses Ver­tra­ges geschul­dete Ver­gü­tung an den Dienst­leis­ter ent­rich­tet hat.
(2) An geeig­ne­ten Stel­len wer­den in dem Pro­dukt Hin­weise auf die Urhe­ber­stel­lung des Dienst­leis­ters auf­ge­nom­men. Der Kunde ist nicht berech­tigt, diese Hin­weise zu entfernen.

 

§ 6 Vergütung

(1) Unsere genann­ten Preise ver­ste­hen sich als Netto-Preise zzgl. der gesetz­lich gel­ten­den Mehr­wert­steuer.
(2) Es gilt eine Pau­schal­ver­gü­tung für die in § 1 Abs. 1 defi­nier­ten Dienst­leis­tun­gen als ver­ein­bart. Dies beinhal­tet alle Arbei­ten bis ein­schließ­lich der Onlinestel­lung der Web­site (§ 1 bis 4 die­ses Ver­tra­ges), nicht jedoch gra­fi­sche Arbei­ten, die ggfs. anfal­len, sollte der Kunde keine, nicht genü­gende oder nicht ver­wend­bare Daten lie­fern, die zur ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Erstel­lung des Pro­dukts not­wen­dig sind. In die­sem Falle hat der Dienst­leis­ter Rück­spra­che mit dem Kun­den zu hal­ten.
(3) Für Mehr­auf­wen­dun­gen sowie gra­fi­sche Arbei­ten, die über die gemäß § 2 die­ses Ver­tra­ges vom Dienst­leis­ter geschul­de­ten Leis­tun­gen hin­aus­ge­hen, gilt unser Stun­den­satz in Höhe von der­zeit netto 72,- EURO.
(4) Als ver­gü­tungs­pflich­tige Mehr­auf­wen­dun­gen gel­ten in jedem Fall Auf­wen­dun­gen, die der Dienst­leis­ter tätigt, nach­dem der Kunde nach Frei­gabe ein­zel­ner Bestand­teile der spe­zi­fi­zier­ten Leis­tun­gen (§ 4 Abs. 3) Ände­run­gen vor­nimmt, die sich auf bereits frei­ge­ge­bene bzw. abge­nom­mene Leis­tun­gen bezie­hen. Der­ar­tige Mehr­auf­wen­dun­gen wer­den mit unse­rem Stun­den­satz in Höhe von der­zeit netto XX,- EURO berech­net.
(5) Aus­la­gen und even­tu­ell anfal­lende Spe­sen gehen zu Las­ten des Kun­den, wer­den
aber vor­her mit die­sem abgestimmt.

 

§ 7 Zahlungsmodalitäten

(1) Nach Fer­tig­stel­lung, bzw. Abnahme des Pro­dukts wird der Dienst­leis­ter dem Kun­den die ver­trag­lich geschul­dete Ver­gü­tung in Form einer Schluss­rech­nung in Rech­nung stel­len. Die Schluss­rech­nung ist inner­halb von sie­ben Werk­ta­gen ohne Abzüge zur Zah­lung fäl­lig.
(2) Vor­aus­zah­lung:
Es gilt die Zah­lung eines Pau­schal­be­trags durch den Kun­den an den Dienst­leis­ter, die in ent­spre­chen­dem Ange­bot ver­ein­bart ist vor Pro­jekt­be­ginn als ver­ein­bart. Die Rech­nung der Vor­aus­zah­lung ist inner­halb von sie­ben Werk­ta­gen ohne Abzüge zur Zah­lung fäl­lig.
(3) Abschluss­zah­lung nach Fina­li­sie­rung der Web­site:
Es gilt die Zah­lung eines Pau­schal­be­trags durch den Kun­den an den Dienst­leis­ter nach Fina­li­sie­rung der Web­site als ver­ein­bart. Die Rech­nung der Abschluss­zah­lung ist inner­halb von sie­ben Werk­ta­gen ohne Abzüge zur Zah­lung fäl­lig.
(4) Die Arbei­ten wer­den nach erfolg­ter Buchung der Zah­lung auf dem Konto des Dienst­leis­ters, frü­hes­tens jedoch am Fol­ge­tag, begon­nen.
(5) Als Tag der Zah­lung gilt der Tag der Buchung auf dem Bank­konto des Kun­den.
(6) Die Par­teien ver­ein­ba­ren, dass im Falle des Rück­tritts vom Ver­trag durch den Kun­den aus Grün­den, die nicht vom Dienst­leis­ter zu ver­tre­ten sind, die vom Kun­den gezahlte “Vor­aus­zah­lung - erste Zah­lung” gemäß Abs. 2 nicht zurück­er­stat­tet wird.

 

§ 8 Gewähr­leis­tung und Haftung

(1) Für Män­gel des Pro­dukts haf­tet der Dienst­leis­ter nach Maß­gabe der gesetz­li­chen Bestim­mun­gen des Kauf­rech­tes (§§ 434 ff. BGB).
(2) Der Dienst­leis­ter haf­tet nicht für die Nicht­er­fül­lung oder man­gel­hafte Erfül­lung des Ver­trags­ge­gen­stan­des aus Grün­den, die eine Folge höhe­rer Gewalt sind, durch Dritte und/oder den Kun­den ver­ur­sacht wur­den oder auf die der Auf­trag­neh­mer kei­nen Ein­fluss hatte.
(3) Der Dienst­leis­ter ist für die Inhalte, die der Kunde bereit­stellt, nicht ver­ant­wort­lich. Ins­be­son­dere ist der Dienst­leis­ter nicht ver­pflich­tet, die Inhalte auf mög­li­che Rechts­ver­stöße zu über­prü­fen. Soll­ten Dritte den Anbie­ter wegen mög­li­cher Rechts­ver­stöße in Anspruch neh­men, die aus den Inhal­ten der Web­site resul­tie­ren, ver­pflich­tet sich der Kunde, den Dienst­leis­ter von jeg­li­cher Haf­tung frei­zu­stel­len und ihm die Kos­ten zu erset­zen, die aus der mög­li­chen Rechts­ver­let­zung ent­ste­hen. Der Dienst­leis­ter ist nicht zur Ein­hal­tung der DSGVO ver­ant­wort­lich, wird die Web­site aber für die in sei­nem Rah­men ste­hen­den Mög­lich­kei­ten absi­chern.
(4) Bei leich­ter Fahr­läs­sig­keit haf­tet der Dienst­leis­ter nur bei Ver­let­zung ver­trags­we­sent­li­cher Pflich­ten (Kar­di­nal­pflich­ten) sowie bei Per­so­nen­schä­den und nach Maß­gabe des Pro­dukt­haf­tungs­ge­set­zes. Im übri­gen ist die vor­ver­trag­li­che, ver­trag­li­che und außer­ver­trag­li­che Haf­tung des Dienst­leis­ters auf Vor­satz und grobe Fahr­läs­sig­keit beschränkt, wobei die Haf­tungs­be­gren­zung auch im Falle des Ver­schul­dens eines Erfül­lungs­ge­hil­fen des Dienst­leis­ters gilt.
(5) Der Kunde darf die Ver­gü­tung trotz Nicht­er­fül­lung des Ver­trags­ge­gen­stan­des nicht ver­wei­gern, wenn der Dienst­leis­ter zur Erfül­lung die­ser bereit war, dies jedoch aus Grün­den, die sich auf den Kun­den bezie­hen, nicht mög­lich war. In die­sem Falle darf der Kunde jedoch die Summe vom fäl­li­gen Ver­gü­tungs­be­trag abzie­hen, die der Dienst­leis­ter auf­grund der Nicht­er­fül­lung des gesam­ten Ver­trags­ge­gen­stan­des ein­ge­spart hat.
(6) Die Frist für die Ver­jäh­rung von Gewähr­leis­tungs­an­sprü­chen des Kun­den beträgt ein Jahr. Für den Fall, dass der Kunde selbst Ände­run­gen am Code vor­nimmt, kommt es zum Ver­lust von Gewähr­leis­tungs­an­sprü­chen bezüg­lich des Pro­dukts, wel­ches Gegen­stand die­ses Ver­trags ist.

 

§ 9 Fer­tig­stel­lung des Produktes

(1) Fer­tig­stel­lungs­ter­min:
Der Fer­tig­stel­lungs­ter­min wird auf circa 6 bis 10 Wochen nach Ver­trags­ab­schluss gesetzt.
(2) Wenn ein Fer­tig­stel­lungs­ter­min ver­ein­bart wird, ist die­ser Ter­min für den Dienst­leis­ter nicht ver­bind­lich, sofern er aus Grün­den nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann, die der Kunde allein oder über­wie­gend zu ver­tre­ten hat. Dies gilt ins­be­son­dere im Falle einer Ver­let­zung der Ver­pflich­tun­gen des Kun­den gemäß § 3 die­ses Ver­tra­ges oder bei Nicht-Ein­hal­tung der gemäß § 6 defi­nier­ten Zahlungsmodalitäten.

 

§ 10 Kündigung

(1) Die­ser Ver­trag kann nur aus wich­ti­gem Grund (§ 314 Abs. 1 BGB) in Text­form (§ 126 b BGB) gekün­digt wer­den.
(2) Der Dienst­leis­ter ist zur Kün­di­gung ins­be­son­dere dann berech­tigt, wenn der Kunde seine Ver­pflich­tun­gen aus § 3 die­ses Ver­tra­ges nach­hal­tig ver­letzt und der Kunde trotz Mah­nung und Frist­set­zung sei­nen Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen gemäß §§ 6 und 7 die­ses Ver­tra­ges nicht nachkommt.

 

§ 11 Sondervereinbarungen

(1) Son­der­ver­ein­ba­run­gen bedür­fen der Schriftform.

 

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Auf den vor­lie­gen­den Ver­trag ist aus­schließ­lich deut­sches Recht anwend­bar.
(2) Ist der Kunde Voll­kauf­mann, wird für alle Strei­tig­kei­ten, die sich aus oder im Zusam­men­hang mit dem vor­lie­gen­den Ver­trag erge­ben, der Fir­men­sitz des Dienst­leis­ters als Gerichts­stand ver­ein­bart.
(3) Soll­ten ein­zelne Bestim­mun­gen die­ses Ver­tra­ges unwirk­sam sein oder die Wirk­sam­keit durch einen spä­ter ein­tre­ten­den Umstand ver­lie­ren, bleibt die Wirk­sam­keit des Ver­tra­ges im übri­gen unbe­rührt. Anstelle der unwirk­sa­men Ver­trags­be­stim­mun­gen tritt eine Rege­lung, die dem am nächs­ten kommt, was die Ver­trags­par­teien gewollt hät­ten, sofern sie den betref­fen­den Punkt bedacht hät­ten. Ent­spre­chen­des gilt für Lücken die­ses Ver­tra­ges.
(4) Die­ser Ver­trag besteht aus ins­ge­samt 8 (acht) Sei­ten sowie dem ent­spre­chen­den Angebot.

 

Online-Mar­ke­ting Vertrag

§A Auf­trags­er­tei­lung
1 Auf­trag
Der Auf­trag­ge­ber beauf­tragt den Dienst­leis­ter mit der Bera­tung und Durch­füh­rung sei­ner online Mar­ke­ting­ak­ti­vi­tä­ten. Ziel ist es den Bekannt­heits­grad des Auf­trag­ge­bers, sei­ner Dienst­leis­tun­gen und Pro­dukte zu stei­gern und das Bran­ding Geschäfts-för­dern zu beeinflussen.

2  Zusam­men­ar­beit
2.1 Der Dienst­leis­ter nimmt den Auf­trag an und ver­pflich­tet sich, seine Leis­tun­gen in enge­rAb­stim­mung mit dem Auf­trag­ge­ber zu erbrin­gen, ins­be­son­dere Art und Umfang der­Leis­tun­gen sowie damit etwa ein­her­ge­hende Auf­wen­dun­gen, die nicht von der­Ver­gü­tung gemäß Angebot

erfasst sind, vor Auf­nahme der ent­spre­chen­den Tätig­kei­ten mit dem Auf­trag­ge­ber zu erör­tern und erst nach ent­spre­chen­der Frei­gabe tätig zu wer­den.
2.2 Sofern der Dienst­leis­ter zur Erfül­lung sei­ner Auf­ga­ben unter die­ser Ver­ein­ba­rung Dritte ein­schal­tet, gleich ob es sich dabei um ver­bun­dene Unter­neh­men han­delt oder nicht,ist er ver­pflich­tet, die ihm oblie­gen­den Pflich­ten gegen­über dem Auf­trag­ge­ber ihrer­seits dem­Drit­ten auf­zu­er­le­gen und dem Auf­trag­ge­ber dabei ein eige­nes For­de­rungs­recht im Sinne­eines ech­ten Ver­tra­ges zuguns­ten Drit­ter zu ver­schaf­fen. Dies gilt ins­be­son­dere für die­Trans­pa­renz­ver­pflich­tung, nament­lich die Pflicht zur Durch­lei­tung sämt­li­cher von­Drit­ten ein­ge­räum­ter Vor­teile, sowie die damit ver­bun­de­nen Prü­fungs­rechte.
B.    Leis­tun­gen der Agen­tur
1.1 Erstel­lung und Ver­brei­tung von Inhal­ten in Text, Bild, Ton und Video, die im Ein­klang mit den defi­nier­ten Ziele sind.1.2 Infor­ma­tio­nen über Ent­wick­lun­gen im Medi­en­markt und aktu­elle For­schun­gen. 1.3 Ent­wick­lung einer genauen Ziel­grup­pen­de­fi­ni­tion. 1.4 Ana­lyse des Auf­trag­ge­ber­brie­fings und gemein­same Fein­ab­stim­mung von Mar­ke­ting­zie­len und Stra­te­gien. 1.5   Ana­lyse der Wer­be­auf­wen­dun­gen des gemein­sam defi­nier­ten Wett­be­werbs­fel­des nach Medien und Ziel­grup­pen.
2 Medi­a­stra­te­gie, Media­be­ra­tung und Media­pla­nung 2.1    Bera­tung bei dem vom Auf­trag­ge­ber zu erstel­len­den Brie­fing und gemein­same Fein­ab­stim­mung von Mar­ke­ting-/Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zie­len und Media­zie­len. 2.2  Ent­wick­lung einer dem Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ziel ent­spre­chen­den Medi­a­stra­te­gie, ein­schließ­lich des zeit­li­chen, räum­li­chen, inhalt­li­chen und inten­si­täts­mä­ßi­gen Ein­sat­zes in allen Medien.
C. Pflich­ten des Auf­trag­ge­ber Der Kunde stellt der Agen­tur alle ihm vor­lie­gen­den Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung, die für die Durch­füh­rung der Leis­tun­gen der Agen­tur not­wen­dig sind und wird alle für die Durch­füh­rung der Agen­tur­leis­tun­gen erfor­der­li­chen Mit­wir­kungs­hand­lun­gen vor­zu­neh­men, soweit sie ange­mes­sen und ver­hält­nis­mä­ßig sind. Dabei berät die Agen­tur den Auf­trag­ge­ber, der sich dar­auf ver­las­sen darf, recht­zei­tig von ihr zur Erbrin­gung sei­ner Mit­wir­kungs- oder Infor­ma­ti­ons­leis­tun­gen auf­ge­for­dert zu werden.

Ver­trags­dauer / Kün­di­gung
Der Ver­trag wird auf unbe­stimmte Zeit geschlos­sen und kann von jeder Par­tei mit einer Frist von einem Monat gekün­digt wer­den. Die Kün­di­gung bedarf der Schrift­form.
Schlussbestimmungen1. Ände­run­gen und Ergän­zun­gen die­ses Ver­tra­ges bedür­fen der Schrift­form. 2. Will der Kunde die Agen­tur über den in die­sem Ver­trag fest­ge­leg­ten Umfang hin­aus in Anspruch neh­men, so bedarf auch dies einer zusätz­li­chen schrift­li­chen Abspra­che. 3. Sollte eine Bestim­mung die­ses Ver­tra­ges unwirk­sam sein oder wer­den, so soll die Gül­tig­keit des Ver­tra­ges im Übri­gen hier­von nicht berührt wer­den. Anstelle der unwirk­sa­men Bestim­mun­gen soll eine Rege­lung tre­ten, die im Rah­men des recht­lich Mög­li­chen dem Wil­len der Par­teien am nächs­ten kommt. 4. Erfül­lungs­ort und Gerichts­stand ist der Fir­men­sitz des Auftraggebers.